91 % aller Kinder sind nur unzureichend geschützt/Eltern unterschätzen die Frühlingssonne


Foto: Pixabay License

Das Osterwochenende wurde uns versüßt - mit den ersten warmen Sonnenstrahlen. Allerdings wird das Risiko eines Sonnenbrandes im Frühling von Eltern stark unterschätzt.

Laut einer Umfrage der Bildungsplattform Kinderzeit.org vergessen 90,6 % aller Eltern ihre Kinder richtig vor der Sonne zu schützen. Und ganze 80,0 % überschätzen die Dauer, die ein Kind ungeschützt in der Sonne verbringen kann, um ein Vielfaches. Erfahren Sie, mit welchen Maßnahmen Sie Ihr Kind ganz einfach schützen können und berechnen Sie mit einem neuen Online-Tool, wie lange sich Ihr Kind sicher in der Sonne aufhalten kann.



Nach dem Winter ist unsere Haut nicht mehr an UV-Strahlung gewöhnt, die Haut ist anfälliger für Sonnenbrand. Es dauert eine ganze Weile, bis die Haut wieder ihr natürliches Schutzniveau erreicht hat. Zudem ist die schützende Ozonschicht im Frühjahr dünner als im Sommer - mehr gefährliche Strahlen gelangen auf die Erde. Das alles führt dazu, dass der Frühling die gefährlichste Zeit für einen Sonnenbrand ist. Eltern sollten dies nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn Sonnenbrände im Kindheitsalter erhöhen das Hautkrebsrisiko um ein Vielfaches.

Aber wie lange genau können sich Kinder in der Sonne aufhalten? "Kinder sind häufig so sehr in ihr Spiel vertieft, dass Sie die Anzeichen eines Sonnenbrandes gar nicht mitbekommen. Eltern demgegenüber schätzen die Sonnensituation sehr oft falsch ein, dabei stehen sie aber in der Pflicht besonders auf den Sonnenschutz ihrer Kinder zu achten. Mit unserem Online-Tool kann jeder individuell berechnen, wie lange sich ein Kind in der Sonne aufhalten kann.", so Kay Schlaaff, Gründer von Kinderzeit.org.

Basierend auf dem aktuellen UV-Index, Alter, Hautfarbe und Lichtschutzfaktor berechnet das Tool unter https://www.kinderzeit.org/de/sonnenschutz wie lange sich Kinder in der Sonne aufhalten können. Zudem liefert die Seite viele Tipps und Tricks, wie Eltern ihre Kinder schützen können. Ein Leitfaden rund um Lichtschutzfaktoren und UV-Strahlung rundet das Informationsangebot ab.


Über die Umfrage

Insgesamt 3.217 Eltern wurden zu ihrem Wissen und Verhaltensweisen rund um das Themen Sonnenschutz befragt.


Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage:

Ganze 90,6 % der Eltern gaben an, dass sie es in den ersten Frühlingstagen regelmäßig vergessen ihre Kinder mit Sonnencreme einzuschmieren. 80,0 % aller Eltern überschätzen die Dauer, die ihr Kind ohne Schutz in der Sonne verbringen kann, um ein Vielfaches.

64,9 % wählen einen zu niedrigen SPF-Faktor. Bereits 21,2 % aller Kinder hatten in den ersten Tagen dieses Frühjahr bereits einen leichten, 6,4 % einen mäßigen und 3,1 % einen schweren Sonnenbrand. Nur 21,1 % aller Eltern statten ihre Kinder im Frühling mit spezieller Sonnenschutzbekleidung aus.


Dieser Artikel wurde uns zur Verfügung gestellt von: Kinderzeit.org


Kinderzeit.org ist ein Bildungsportal mit den Schwerpunkten Erziehung, Gesundheit und Ernährung und richtet sich an Eltern, Kinder und den erweiterten Familienkreis. Sitz von Kinderzeit.org ist Bad Homburg.


Kontakt

Kay Schlaaff

eMail: Press@Kinderzeit.org

Tel: +49-6172-9819349

Web: https://www.Kinderzeit.org

Weitere Quellen und Lesehinweise:

Kinderzeit.org

Bundesamt für Strahlenschutz

Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V.

7 Ansichten
  • Grey Facebook Icon

© Österreichischer Kinderschutzbund – Wien