Verein für gewaltlose Erziehung

33 Arten eine Katze zu lieben.
Literarisches Schnurren.
von Rybarski, Ruth (Hrsg.) (2007)
Salzburg: Residenz Verlag, 281 Seiten,
ISBN 978 3 7017 1476 6
Er ist 36 cm hoch, mit Schwanz 67 cm lang und bringt nach dem Frühstück 5 kg auf die Waage. Dass er trotzdem Hrdlicka heißt, liegt an seiner Herkunft.’
So stellt uns der österreichische Autor Alfred Komarek seinen Kater vor, mit dem er erstmals vor dem Atelier des berühmten Meisters zusammentraf. Hrdlicka – so erfahren wir weiter - zerfetzt auch schon einmal beiläufig Arbeitsunterlagen oder springt einer unwirsch amtshandelnden Amtsperson unverhohlen in den Akt.
Doris Mayer hingegen traut sich fast gar nicht, es laut zu sagen: Sie hat nämlich einen Kater, der raucht. Adolf Holl philosophiert wiederum darüber, ob Katzen beten können.
Sie und 30 weitere Autoren verbindet dieses Buch und ein Thema: Katzen. Bekannte und weniger bekannte Katzenfreunde und Katzenfreundinnen ließen sich von den schnurrenden Vierbeinern zum Schreiben inspirieren, so etwa auch Armin Thurnherr, Eva Rossmann, Manfred Deix, Erika Pluhar, Gerhard Roth, Julian Schutting, Elfriede Hammerl, Ludwig Hirsch und noch viele andere.
Es sind lustige, ernste, nachdenkliche, philosophische und mitunter auch traurige Geschichten und Betrachtungen geworden - eben „33 Arten eine Katze zu lieben“. Ruth Rybarski hat auf solche Art geballtes „literarisches Schnurren“ zusammen getragen und mit humorvoll-gelungenen grafischen Charakterdarstellungen von Katzen zu einem ansprechenden Buch gestaltet. Ein ideales Weihnachtsgeschenk für Katzenfreunde und wie wir wissen, Kinder mögen Katzen.
Maria Brandstetter
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