Verein für gewaltlose Erziehung

Stillen – weit mehr als Nahrung! Ein Symbol für Gewaltlosigkeit!
Zahlreiche Jubiläen versammeln sich 2009/2010 rund um den österreichischen Kinderschutzbund, dem Verein für gewaltlose Erziehung:
- sein 35-jähriges Bestehen
- der 20. Todestag seines Begründers Hans Czermak
- sowie 20 Jahre gesetzliches Gewaltverbot in der Erziehung in Österreich.
Dieser Anlass sowie die bis 6. März 2010 laufende Ausstellung „Maria lactans – die Stillende in der Kunst“ im Wiener Dom- und Diözesanmuseum inspirierte den Wiener Dom-Verlag zu einer nur auf den ersten Blick ungewöhnlichen Kombination von Beiträgen verschiedenster Experten:
Groiß, Streiter, Vielhaber, Weber
Maria lactans
Die Stillende in Kunst und Alltag
Wiener Dom-Verlag
128 S.; 24 x 16
Kunst-Bildband mit ca. 40 Abb.
ISBN: 978-3-85351-215-9
Preis: € 19,90 / sFr. 35,50
Februar 2010
Stillen – ein guter Anfang:
Was hat Stillen mit Gewaltlosigkeit in der Familie zu tun? Sehr viel, weiß Univ.-Prof. Dr. Christian Vielhaber, Obmann des Österreichischen Kinderschutzbundes.
Er sieht im Stillen einen guten Anfang für eine Erziehung, die von Anerkennung, gegenseitigem Respekt und einem friedvollem Umgang miteinander geprägt ist.
Stillen – weit mehr als Nahrung:
Auch Dr. Birgit Streiter, Gründungsmitglied des Verbandes der Still- und Laktationsberaterinnen, sieht im Stillen weit mehr als Nahrungsaufnahme. Sie geht außerdem der Frage nach, von welchen äußeren Einflüssen die Einstellung zum Stillen im Wandel der Zeit geprägt wurde.
Gott will ganz Mensch werden:
Begleitet werden die einzelnen Beiträge dieser Sammlung von beeindruckenden Beispielen aus der Kunstgeschichte. Auffallend ist, dass es gerade in der christlichen Kunst zahlreiche Darstellungen der stillenden Gottesmutter gibt (Maria lactans).
Dr. Hubert Philipp Weber, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Katholisch-Theologischen Fakultät, zeigt auf, wie dies als Bild dafür gedeutet werden kann, dass Gott ganz Mensch werden will.
Die stillende Madonna:
In vertiefender, kunsthistorisch-volkskundlicher Weise beschäftigt sich schließlich Dr. Franz Groiß, Kurator der Ausstellung im Wiener Dom- und Diözesanmuseum, mit den Darstellungen der „Maria lactans“. Sein Bogen reicht dabei vom alten Ägypten über das Mittelalter bis zur Gegenwart und endet in einer besonderen Betrachtung von österreichischen Bildern der „stillenden Gottesmutter“.
„Maria lactans. Die Stillende in Kunst und Alltag“, das neue Buch des Wiener Dom-Verlags,
betrachtet das Thema „Stillen“ in all seiner faszinierenden kulturellen Vielfalt und macht deutlich:
Stillen ist weit mehr als Nahrung – es ist Symbol und Anfang für das Gefühl von Geborgenheit, für Friedfertigkeit und Gewaltlosigkeit.
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